Vorsorgeuntersuchungen

Brustkrebsfrüherkennung

Grundsätzlich gibt es heute zwei Situationen, in denen es zur Entdeckung eines Mammakarzinoms kommt.

Die Selbstuntersuchung: Durch das monatliche Abtasten der eigenen Brust können größere Knoten entdeckt werden. Auffälligkeiten der Brust bedeuten aber nicht gleich Brustkrebs. Deswegen ist zur weiteren Abklärung ein Termin bei Ihrem Frauenarzt erforderlich.

Die ärztliche Untersuchung: Bei der jährlichen Brustkrebsvorsorge werden die Brüste und die umliegenden Lymphknoten genauer abgetastet. Sollten bei der Untersuchung Abweichungen festgestellt werden, wird das Abtasten durch eine Ultraschalluntersuchung und/oder einer Mammografie ergänzt.

Neuere Untersuchungen zur Frage der Mortalität bei Mammakarzinom zeigen, wie wichtig die Entdeckung des okkulten ergo nicht-tastbaren Mammakarzinoms für das nicht weitere Ansteigen der Mortalität ist.

Auch wenn die Selbstuntersuchung durch die Frau eine sinnvolle Ergänzung zur Früherkennung darstellt, so wird sie keinen Durchbruch in der Erhöhung der Entdeckungsrate der kleinen Karzinome bringen. Die Selbstuntersuchung kann aber die Motivation am Früherkennungskonzept mittels bildgebender Verfahren erhöhen.


Selbstuntersuchung der Brust

Neben der Untersuchung der Brust durch Ihren Gynäkologen und der Mammographie sowie zunehmend der Brust-Ultraschalluntersuchung ist die monatliche Tastuntersuchung der Brust von entscheidender Bedeutung zur Früherkennung eines Knotens in der Brust.

Ab dem 20. Lebensjahr sollte jede Frau ihre Brust monatlich selbst abtasten. Der beste Zeitpunkt für die Selbstuntersuchung der Brust ist kurz nach der Periode. Zu diesem Zeitpunkt ist die Brust weicher und Knoten im Gewebe können besser ertastet werden.

Frauen zwischen 30 und 39 Jahren sollten einmal jährlich eine Tastuntersuchung der Brust durch den Frauenarzt durchführen lassen.

Bei Frauen zwischen dem 40. und 49. Lebensjahr kann je nach Befund und Risiko zusätzlich zum Abtasten der Brust ein Ultraschall des Brustgewebes durchgeführt werden.

Ab dem 50. Lebensjahr wird alle zwei Jahre eine Mammographie empfohlen. Die Mammographie, eine Röntgenuntersuchung der Brust, ist die derzeit einzige Methode, mit der nicht-tastbare Knoten sichtbar gemacht werden können. Eine Mammographie wird immer dann durchgeführt und von der Kasse übernommen, wenn ein Brustkrebsrisiko oder eine Auffälligkeit an der Brust besteht. Bei erblicher Belastung in der Familie kann eine genetische Beratung angezeigt sein. Die Untersuchungen müssen hier häufiger erfolgen.

Sie wünschen sich mehr Informationen oder einen Termin zur Brustkrebsfrüherkennung? Unsere Facharztpraxis für Frauenmedizin und Geburtshilfe in Ahrensburg ist Ihnen dabei gerne behilflich. Unter der Nummer +49 (0) 4102/51048 können Sie zu uns Kontakt aufnehmen oder Sie vereinbaren einen Termin über unseren Online- Terminkalender.


Wichtiger Hinweis

Liebe Patientin,

das Tragen einer FFP2-Maske ist in unserer Praxis trotz der aktuellen Lockerungen verpflichtend.

Erscheinen Sie bis auf weiteres nur allein, ohne Begleitung und ohne Kinder in der Praxis. Nach telefonischer Absprache darf zu einer ausführlichen Ultraschalluntersuchung eine vollgeimpfte Begleitperson mit FFP2-Maske und tagesaktuellem Nachweis eines AG-Schnelltests dabei sein. Auch wenn sich die pandemische Lage etwas entspannt, tragen wir unverändert Sorge für unsere vorerkrankten PatientInnen. Deshalb vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ihr Praxis Team <3